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Wer ermordete John F. Kennedy? War der Tod von Marilyn Monroe wirklich Selbstmord?
Noch immer gelten die Hintergründe dieser beiden spektakulären Kriminalfälle als „umstritten". Kann es jedoch sein, dass sie eigentlich schon aufgeklärt sind, ohne dass die Weltpresse nennenswert davon Notiz genommen hätte?
Jahrzehntelang haben Kriminologen, Journalisten und Buchautoren jeden Widerspruch und jedes noch so kleine Indiz analysiert – zum Dank für ihre Mühe wurden sie oft als „Verschwörungstheoretiker" diffamiert. Jörg Bloem hat alles verfügbare Wissen zusammengetragen, rollt beide Fälle neu auf und stellt sie in einen verblüffenden und erschreckenden Zusammenhang. Die Spuren führen zur Mafia und zur CIA.
Der Mafiaboss Sam Giancana berichtete seinem Bruder detailliert, wie die Morde an John F. Kennedy und Marilyn Monroe verübt worden sind. Kurz bevor er vor dem „Senatssonderausschuss für die Arbeit der Nachrichtendienste" eine Aussage machen sollte, wurde er am 19. Juni 1975 erschossen.
Da die Erinnerungen Giancanas mündlich überliefert wurden und viele Asservate zu den beiden Verbrechen mittlerweile verschwunden oder vernichtet sind, war die Beweisführung schwierig. Allerdings gibt es im Fall John F. Kennedy einen geständigen und sogar noch lebenden Täter, der die Erinnerungen von Sam Giancana bestätigt. Seine Aussagen sind sogar von ehemaligen FBI-Agenten überprüft und für überzeugend befunden worden.
Ist daher nicht zu befürchten, dass Giancana auch über den Mord an Marilyn Monroe die Wahrheit erzählt hat?
Die Tode des mächtigsten Mannes und der schönsten Frau der Welt waren Ereignisse, die Millionen Menschen schockiert haben wie nur wenige andere Kriminalfälle der Nachkriegszeit. Der große politische Hoffungsträger mußte sterben, weil er zuviel verändern wollte, und seine zeitweilige Geliebte, weil sie zuviel wusste.

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